Strukturelle Integration – ATSI

REalEASE

Strukturelle Integration – ATSI

anatomy trains - realease - albisrieden - zürich

In meine Arbeit integriere ich Sharon Wheelers Scar Work (Narbenbehandlung) und Bone Work (Knochenbehandlung).

ATSI besteht aus einer Serie von 12 neuro-myo-faszialen Manipulationsbehandlungen.

Sie kann bei akuten & chronischen Schmerzzuständen struktureller Natur bemerkenswert effektiv sein.

Gewohnheiten der Überbeanspruchung im Bewegungssystem werden nach und nach aufgelöst und natürliche Ausgewogenheit, Ausrichtung, Länge und Leichtigkeit wiederhergestellt.

Das fasziale Gewebe wird befreit und re-positioniert. Die dazugehörigen Bewegungsmuster werden re-integriert, die neue, leichtere Position wird zum neuen „Normal“.

In zwölf Sitzungen lernst Du, wie Dein Körper sich einfacher bewegen und verhalten kann. Spannungs- und Schmerzzustände werden gelöst.

Einzelne Therapie-Sitzungen können dabei helfen, akute Schmerzzustände zu lindern oder zu heilen. Eine bleibende Wirkung entsteht allerdings oft erst nach einer Reihe von Behandlungen.

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Sharon Wheeler’s Scar Work

Meine Methode, Narbengewebe zu integrieren, ist Sharon Wheelers Entdeckung, die sie fortlaufend weiterentwickelt und ausbaut.

Mit Narben zu arbeiten ist in der Welt des Bindegewebes, eine neue Sprache zu sprechen. Narbengewebe ist sehr dicht mit besonderen Eigenschaften.

Die Arbeit nutzt leichte, fast beiläufige Berührungen.

Die Behandlung selbst ist bei frischen Narben schmerzfrei und der Grad der Veränderung schon in einer Sitzung ist immens.

Der kosmetische Effekt ist ansprechend und die funktionalen Veränderungen können grundlegend sein. Natürliche Narben und Operationsnarben jeglichen Alters sprechen sofort an und führen in der Folgezeit zu weiterer schneller Heilung und Verbesserung. Die erzielten Ergebnisse sind permanent.

Narbengewebe verändert sich schnell und leicht und integriert sich danach fliessend in das dreidimensionale Netz des Bindegewebes.

Die Arbeit beginnt oberflächlich und arbeit sich in die tiefen Ausläufer des Narbengewebes vor. Eine Sitzung Narbenarbeit führt sehr oft zu Ganzkörperintegration und Veränderung des gesamten Systems inklusive der Lösung von trauma- und nervenbedingter Taubheitsgefühle.

Sharon Wheelers Narbenintegration kann als gesonderte Behandlung eingesetzt werden und lässt sich reibungslos in die Behandlung mit struktureller Integration einfügen.

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Sharon Wheeler’s Bone Work

Ich setze Sharon Wheelers Bone Work im Rahmen der Behandlung der strukturellen Integration ein, nachdem das gesamte oberflächlich liegende fasziale Gewebe in eine neue Ausrichtung gebracht wurde, so dass die Veränderung am Knochen einfach in das gesamte System integriert werden kann.

1973 entdeckte Sharon Wheeler während einer Sitzung in struktureller Integration mit einem Kunden, dass sich Knochen durch bestimmte angewendete Griffe spontan verändern. Seither erforscht sie dieses interessante Phänomen und gibt ihr Wissen an andere Therapeuten weiter.

Die daraus entstandenen manuellen Techniken dienen zur Veränderung des Knochens in Form und Textur.

Bone Change benutzt präzis eingesetzten manuellen Druck in die faszialen Elemente des Knochens. Chronische Distorsionen, die von schlecht verheilten Brüchen verblieben sind, oder Knochennarben verändern sich in Richtung "Normal" binnen weniger Momente.

Das Knochengewebe zeitigt tatsächlich die schnellste Reaktion und Veränderung, die ich in meiner gesamten Laufbahn in der faszialen Manipulation bisher gesehen habe. Die Veränderung scheinen bleibend zu sein. 

Unfälle und Verletzungen können die funktionalen Beziehungen zwischen Knochen desorganisieren. Knochen können deplatziert miteinander verkleben und so zu chronischer Dysfunktion führen. Diese Knochen-zu-Knochen-Verklebungen befinden sich auf der faszialen Ebene der Knochenhaut.

Bone Rolling nutzt tiefen manuellen Druck, präzise in das Knochenhautgewebe gerichtet, um die Knochen wieder voneinander zu lösen. Die Knochen werden dadurch wieder frei, sich zu bewegen bzw. «rollen» in eine bessere Beziehung zum gesamten faszialen Gewebenetz. Bone Rolling erzeugt bleibende und tiefgreifende strukturelle Verbesserungen.

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„Als Klientin habe ich die Arbeit mit Joachim sehr geschätzt. Er packt an und dies mit Feingefühl. Ihm ist wichtig, der Sache auf den Grund zu gehen. Die Faszination am Menschen ist deutlich spürbar. Körperliche und weitere Transformationen freuen ihn als Therapeuten genau so wie mich. Die Therapien in Struktureller Integration waren die Reise wert. Ich habe viel lernen können. Danke.“

M.F., Spyraldynamikerin, Bern

"Physical personality is reflected in psychological personality. So, too, physical movement colors psychological behavior. Through movement, human sense the driving force of change. Movement is the physical acceptance of change; awareness of this tends to be below the individual’s consciousness awareness. For the therapist of the psyche as well as the for the therapies dealing with the physical man, the goal is appropriate moment. Psychotherapist senses immobility in the dimension of time rather than of space. The individual bogged down, unmoving in time, unable to escape from his infantile or adolescent assumptions or traumata, manifest these physically as well as psychologically. His lack of movement, his general or localized rigidity, are unequivocal in their statement. Movement induced in the physical body will losing psychological chains. The job of the psychotherapist that's become easier.”

Dr. Ida Rolf, chapter 10 Function is Movement

"One of the more interesting aspects of scar work is observing the whole-body changes that can result from it. Because of the possibility of whole body changes scar work is best received by people who are being Rolfed. However, most scar work does not need a whole session to integrate what is released. It is usually enough to do back work, neck work and pelvic lift for balance. This allows for the use of scar work outside a Rolfing series as a “stand alone intervention” with good success. I don’t think of scar tissue as stuff to break up or material to get rid of. I think scars are made up of the valuable stuff you want to liberate to become vital tissue again. It feels like you use all of it to the good with nothing left over when you are done."

Sharon Wheeler

"…I did the most obvious and simple thing I could think of; I put my right hand on top of the high point of the break on his right leg, and the left hand on top of the right and I leaned into the leg bones, pushing this way and that, and listening for any hint of change. I was pushing into the bone and holding the pressure deep in for much longer than I would have if either the boy or his mom had been awake. I must have held on to it for between 45 seconds to a minute— even longer— when I felt something big rather suddenly start to change. Being a good Rolfer, I jumped on that change and I followed direction of the release. As I watched, that crooked little leg went from 34 degrees off true to about 4 degrees off true in about 7 or 8 seconds. As the leg neared straight, the change rate slowed down and then seemed to finish up and be done. I took my hands off and I sat down again rather hard, feeling for the stool behind me. I sat and looked at that leg for a very long time. I remember feeling rather stunned…"

Sharon Wheeler